Herzlich Willkommen

Hallo Leute, wie ihr ja sicherlich wisst, absolviere ich ab September ein Studiensemester in Schottland. Daraufhin habe ich diese Seite eingerichtet, damit wir auch weiterhin in Kontakt bleiben können. Würde mich sehr freuen, wenn ich während meines Aufenthalts bei den Scots was von Euch hören / lesen würde.

Saturday, April 15, 2006

Der letzte Beitrag!

Drei Monate sind seit meiner Rückkehr nach Deutschland bereits vergangen. Höchste Zeit um ein Fazit zu ziehen und auf die ereignisreiche Zeit in Schottland zurück zu blicken. Sehr oft denke ich noch an die wirklich fantastische Zeit in Glasgow. Vergessen sind da die Problemchen, die ich während der ersten drei Wochen an der Uni hatte, wie das Problem die richtigen Kurse zu finden, die fehlende Internetverbindung im Zimmer, das Chaos beim Essay-Schreiben etc. Wenn ich heute an die Zeit zurückdenke und die Fotos betrachte bleiben nur die guten Erinnerungen. Nie werde ich die grandiosen Ausflüge, die tollen Partys und die netten Leute vergessen, die diesen Auslandsaufenthalt zum größten Abenteuer und Erlebnis meines Lebens werden liessen.

Besonders bedanken möchte ich mich auf diesem Wege bei meinen Eltern, die mir diese tollen Erfahrungen überhaupt ermöglicht haben.

Desweiteren möchte ich mich bedanken bei:
Miri (Danke für ne super Zeit in jeder Hinsicht.), Thorsten (War ne super Woche, ein absolutes Highlight während des Studiums), Timo (mein Computergott), Tara (Thanks for reading all my essays and for having a great time in our flat), May (thanks for the posters, it was fantastic), Mareike (Danke für den tollen Besuch), Lorena (thank you very much for everything. Hope to see you again!), Stuart, Chris und Nicolas (Although we did not spend much time together, it was great.), Jan P. (Danke fürs Organisieren des Irlandtrips, war spitze.), Philip (Bin froh, dass du beim Hinflug dabei warst!), Nadin (Danke fürs viele Fahren bei unserem Trip und für die Möglichkeit deinen Corsa zu nutzen. Natürlich auch danke für den süßen Geburtstagskuchen.), Mandy und Margret-Anne (Thanks for this exam and for this module), Anna (Thank you for the best dinner I had during my time in Glasgow.), Jordan, Jaclyn, Arnaud, Robin, Rolf, Miriam, Elsa, Justus, Viola, Jenny und Jan D.

Was bleibt nun noch zu sagen? Ich denke nicht mehr viel. Mit Sicherheit werde ich nach Schottland zurückkehren, wann ist allerdings noch völlig offen. Ich hoffe, dass ich euch allen mit meinen Berichten auf der Homepage wenigsten ein bisschen diese Emotionen vermitteln konnte, die ich hier erleben durfte. Allerdings kann weder ein Bild noch ein Text auf meiner Internetseite das alles so wiederspiegeln, wie ich es empfunden habe. Damit wäre offiziell das Thema Auslandssemester in Schottland und der letzte Beitrag auf der Seite abgeschlossen.

Viele Grüße und hoffentlich bis bald,

Euer THOMAS

Wednesday, January 18, 2006

13.01. - 16.01.06: Zum Abschluss nach Irland

Nachdem die Klausuren vorbei waren stand mit einem tollen Trip auf "die grüne Insel" Irland das letzte Highlight des Auslandssemesters auf dem Plan. Alex (FH Pforzheim), Jan (Berlin) und ich machten uns am 13.01. um 6:30 Uhr mit dem Taxi auf den Weg zum Glasgow International Airport, um von dort nach Belfast, der Hauptstadt Nordirlands, zu fliegen. Nach sagenhaften 25min Flug (!!!) erreichten wir dann auch schon den Ausgangspunkt unserer 4-Tages-Tour.




















Mit einem gemietetem Auto ging es dann auch gleich ab in den Norden von Nordirland, um die bekannteste Sehenswürdigkeit Nordirlands zu besuchen, den Giants Causeway. Der Giants Causeway besteht aus ca. 40.000 gleichmäßig geformten Basaltsäulen, die von einem Vulkanausbruch vor etwa 60 Mio. Jahren stammen. Die meisten Steine sind sechseckig, einige haben jedoch vier, fünf, sieben oder acht Ecken. Die größten der Steinbrocken sind bis zu 12 Metern hoch und die Lava ist an manchen Stellen bis 25 Meter dick. Der Giant's Causeway führt etwa fünf Kilometer entlang der Klippen und endet im Meer.

Die Form der Steine war schon gigantisch. Kaum vorstellbar, dass sowas von der Natur erschaffen wurde.

Danach ging es in Richtung Republik Irland. Auf dem Weg entlang der Küste boten sich uns noch wirklich tolle landschaftliche Bilder.

Die erste Nacht wurde in Galway verbracht. Typisch irisch im Pub wurde der Abend bei Live-Musik beendet.

Saturday, January 07, 2006

Die letzten Tage im Jahr 2005!

Mit etwas Verspätung kommen hier nun noch ein paar Infos zu den letzten Tagen im Jahr 2005, das mit viel Party, aber auch besinnlicher Weihnachtsstimmung und mit einer kollektiven Massenabwanderung aller internationaler Studenten in ihre Heimatländer ausgeklungen ist.

Im Dezember fand im Wohnblock "Glen" eine Flatparty statt, die es echt in sich hatte. Sehr viele internationale Studenten des Wohnheims waren natürlich dabei, als für drei Pfund Eintritt die (ausschleßlich alkoholischen) Getränke zur Verfügung gestellt wurden. So traf man sich dort, um sich so langsam auf den Ausklang des Jahres 2005 einzustimmen.
















von links: Fabien (FRA), Arnaud (FRA), Lorena (ESP), Robin (FRA) und den rechts hab ich noch nie gesehen.
















Jaclyn (CAN) und Alex.
















von links: Carl (NOR), Hilde (NOR) und Chad (USA)
















Eric (HOL) und Jan (Berlin), der Organisator der Party
















Jordan (CAN)
















Ein Schwede und vier Deutsche (ich, Timo, Sandra und Judith)

So richtig weihnachtlich wurde es aber erst am Tag nach der "Glen-Party". Am Tag nach der Party war erstmal kollektive Katerstimmung angesagt, aber bereits abends war ich bei Anna (ENG) zu einem typischen britischen Christmas-Dinner eingeladen. Der Truthahn mit den vielen verschiedenen Beilagen war ganz hervorragend. Es war somit das beste, was ich der ganzen Zeit in Glasgow je auf meinem Teller hab finden können. Außerdem hat Anna bewiesen, dass es auch Briten gibt, die kochen können. Ich hab ja nicht mehr dran geglaubt.

THANK YOU VERY MUCH, ANNA!!!






























Lars (Berlin), Jan (Berlin) und Miri (Bösingen)

Wieder einen Tag später war dann ein Tisch für eine Gruppe Internationals beim Mexikaner reserviert. Zum vorläufig letzten Mal machten wir uns in 2005 auf, einen wirklich gelungen Abend mit tollen neuen Freunden zu verbringen, ehe einer nach dem anderen dann den Flug in die Heimat antrat.
















Gruppenbild der Jungs
















und Gruppenbild der Mädels
















von links: meine Wenigkeit, Rolf (GER), Robin (FRA) und Jan (GER)





















Einen kleinen aber wichtigen Nachtrag gibt es noch. Denn am 12. November hatten wir Karten für das Fussball-Länderspiel Schottland gegen die USA (1:1) im Nationalstadion, dem Hampden Park. Das Spiel selber war nicht so sehenswert, aber die Stimmung im nur halb ausverkauften Stadion war einfach riesig.

















Nachdem nun alles aufgearbeitet ist, heißt es nun wieder büffeln für die Klausuren, die unmittelbar bevor stehen (10. und 12. Januar). Danach geht es dann vom 13. bis zum 16. Januar mit dem Flieger nach Belfast, um Nordirland und Irland zu erkunden. Und am 17. Januar ist dann das Auslandssemester hier in Schottland für mich offiziell beendet, da ich ich dann die Heimreise antrete.

Tuesday, December 06, 2005

30.11. - 6.12.: Besuch von Thorsten

Zum letzten Mal während des Auslandssemesters, das sich nun langsam aber sicher dem Ende zuneigt, durfte ich Besuch aus Pforzheim hier bei mir begrüßen. So landete also Thorsten, mein bester Kumpel, am Mittwoch, den 30. November hier in Schottland, um unseren alljährlichen Städtetrip zum erstenmal ins europäische Ausland zu verlagern. Schon im Voraus war klar, dass dies ein riesen Spaß werden würde. Daher freute ich mich auch sehr auf ein Wiedersehen. Folgende Bilder und Erläuterungen sollen einen kurzen Überblick über spitzenmäßige sechs Tage geben:
















Auf dem Plan stand natürlich die Besichtigung von Glasgow, sowie ein Besuch in Schottlands Hauptstadt Edinburgh und ein Ausflug mit einem Mietwagen.
Bei unserer Wanderung durch Glasgow klapperten wir selbstverständlich den deutschen Weihnachtsmarkt am St. Enoch Square ab, an dem wir uns natürlich einen Glühwein gönnten. Der Fluss Clyde, Glasgow Green und der Kelvingrove Park waren weitere Ziele in Glasgow. Trotz der drei Monate, die ich jetzt schon hier bin, entdeckt man immer wieder Sehenswertes, dass man vorher noch nicht vor die Linse bekommen hat. So zum Beispiel die wirklich beeindruckende Glasgow University, die im nächsten Foto zu sehen ist.
















Die Glasgow University ist mit ca. 20.000 Studenten die größte der drei glasgower Unis. Desweiteren ist es die zweitälteste Universität in Schottland. Gegründet wurde sie im Jahre 1451.
Samstags ging es nach Edinburgh. Zu unserem Erstaunen fanden wir dort erneut einen sehr deutsch geprägten Weihnachtsmarkt vor. Irgendwie scheinen die Schotten deutsche Weihnachtsmärkte zu mögen, obwohl man doch merkt, dass die Einheimischen eher etwas skeptisch bei Bratkartoffeln, Schupfnudeln mit Sauerkraut und Thüringern sind. Uns wars egal, wir gönnten uns mal wieder nen Glühwein.
Hier nun ein Blick von Park unterhalb des Edinburgh Castles auf das Stadtzentrum.
















Montags wurde dann gleich früh morgens ein Auto gemietet, um einen Tagesausflug in die Highlands und ans Meer zu machen. Dank der Thorstens fahrerischen Meisterleistung (man bedenke Linksverkehr, Lenkrad rechts und Berufsverkehr in Glasgow) erreichten wir ohne Probleme Loch Lomond (nächstes Bild).

















Unser Ziel, Malaig, eine Stadt an der Ostküste Schottlands, erreichten wir dann ebenso problemlos, indem wir Glencoe, Fort William, Ben Nevis (höchster Berg des Vereinigten Königreiches) und Glenfinnan passierten.
Das Glenfinnan Monument erinnert am Ende des Loch Shiel an eine furchtbare Schlacht. Auf der oberen Plattform steht eine Statue eines unbekannten, Kilt (Schottenrock) tragenden Highlanders.
















Nachdem Glenfinnan passiert wurde begann der landschaftlich beeindruckenste Teil unseres Ausflugs. Kurz vor Arisag, das mit seinen 170 Einwohnern ca. 10 Meilen vor Mallaig liegt, waren mal wieder unglaublich schöne Küstenlandschaften zu bestauen. Allerdings kommt man nur in den Genuss solcher Ausblicke, wenn man ein ganzes Stück auf einer winzigen, einspurigen Straße (besser Feldweg) zurücklegt, die die einzige Möglichkeit ist, Mallaig zu erreichen.






























Unmittelbar vor Mallaig entdeckten wir dann einen weißen Sandstrand. Leider ließen die Wetter- und Lichtverhältnisse keine besseren Bilder zu.
















Nach dieser spektakulären Küstenszenerie erreichten wir dann Mallaig, dessen 900 Einwohner noch fast alle von der Fischerei leben. Hier angekommen, könnte man echt meinen, dass man das Ende der Welt erreicht hat. Ein schönes und idyllisches Ende allerdings!

















Danach ging es dann auf direktem Wege wieder zurück nach Glasgow, wo wir dann gegen 20 Uhr wieder im Studentenwohnheim eintrafen und wo wir uns dann ein paar Bierchen auf diesen tollen Tag genehmigten.

Wie jeder unserer gemeinsamen Wochenend-Trips der vergangenen Jahre war auch dieser wieder echt spitze. Mal schau'n, wo es uns 2006 hin verschlägt.

Monday, November 28, 2005

18.11. – 20.11.05: Ausflug zur „Isle of Skye“

Mit meinem Vater, der vom 17.11. bis zum 21.11. mich in Glasgow besucht hatte, ging es auf einen dreitägigen Ausflug auf die Insel „Skye“ im Nordwesten Schottlands (siehe Karte).





















Mit einem gemieteten Auto ging es Freitags nach den Vorlesungen und nach einer einstündigen Irrfahrt in Glasgow so richtig los. Bei eisigen Temperaturen, aber trotzdem sehr schönen Wetter erreichten wir dann recht zügig Loch Lomond. Auf dem Weg zu Fort William, wo wir die erste Nacht verbrachten, konnten wir wieder einmal die tolle schottische Landschaft genießen.






























Unser Auto: ein Ford Fiesta.
















Ein Sonnenuntergang an einem der vielen Seen oder am Meer ist bei schönem Wetter immer klasse.
















Bild unten: Am ersten Abend bei einem Whiskey.
















Am zweiten Tag wollten wir dann die Insel Skye erreichen. Obwohl das Wetter nicht mehr ganz so schön war, boten sich uns auch hier tolle Bilder.
Auf dem unteren Bild haben wir einen tollen Ausblick auf Loch Garry gehabt, das wegen des verhangenen Himmels und der Kälte unheimlich aussah.
















Hier ist das Ellian Donan Castle zu sehen, dass kurz vor der Insel Skye zu besichtigen war.

















Nachdem wir die Brücke (nächstes Bild), die die Isle of Skye mit dem schottischen Festland verbindet, überquert hatten, ging es auf direktem Weg zur „Hauptstadt“ der Insel, Portree. Portree kann man kaum als Stadt bezeichnen, da lediglich 1.400 Schotten in diesem Ort leben. Trotzdem ist es die größte Siedlung der Insel, auf der insgesamt nur 8.000 Menschen leben. Mehr als die Hälfte der Einwohner von Skye spricht im Alltag auch nicht Englisch, sondern noch Gälisch, eine Sprache, die mit dem Englischen gar nichts zu tun hat und eigentlich nur noch im Norden Schottlands gesprochen wird.

















Hier: die 1.400-Seelen-Gemeinde Portree.
















Auf dem Rückweg nach Fort William wurde nochmals Loch Ness besucht und am nächsten Tag haben wir auf dem Weg zurück nach Glasgow bei den Falls of Dochard angehalten, von denen ich bereits bei einem vorherigen Ausflug berichtet habe.

Auch dieser Ausflug war wieder eine tolle Abwechslung zur Großstadt Glasgow und eine weitere schöne Gelegenheit Schottland besser kennen zu lernen.

Tuesday, November 08, 2005

Ein bisschen Spaß muss sein!

So, jetzt liefere ich auch mal Beweise, dass hier in Glasgow nicht NUR gelernt wird. Natürlich steht das Studium hier im Vordergrund, aber wann hat man schon mal die Gelegenheit mit Leuten aus so vielen verschiedenen Ländern Spaß zu haben. Glasgow bietet dafür auch noch ne ganze Menge toller Möglichkeiten sich vorallem abends vom Lernen etwas abzulenken.
















Das Bild oben entstand im Park von Glasgow, den sogenannten "Glasgow Green" am 5. November. Diesen Tag feiern die Briten unter dem Namen "Bonfire Night" in Gedenken an den Briten Guy Fawkes, der am 5. November 1605 zusammen mit weiteren Verschwörern versucht hat das englische Parlament in London in die Luft zu sprengen. Fawkes wollte aus politischen Gründen den damaligen König Jakob I samt Familie, alle Parlamentsmitglieder, alle Bischöfe des Landes und den Großteil des Hochadels töten und gleichzeitig Gefangene aus dem Tower befreien. Dafür hatte er dann 36 Fässer mit mehr als zwei Tonnen Schwarzpulver in den Kellergewölben deponiert. Dummerweise wurde er aber bevor er das Attentat verüben konnte erwischt und kurz darauf hingerichtet. (Dumm gelaufen, aber sowas macht man auch nicht. Böser Bub!!!)
Auf jeden Fall wird das bis heute mit großen Feuerwerken gefeiert.
















Zu den Raketen und Böllern gab es noch eine Laser-Show und das ganze wurde mit Musik untermalt. Das Spektakel verfolgten ca. 90.000 Menschen im Park. War echt ein tolles Bild, was sich da einem bot.

















Das nächste Bild wurde direkt im Anschluss an das Feuerwerk in einem der vielen glasgower Pubs geschossen. Da wurde dann auf Guy Fawkes ein kleines Bierchen getrunken. Das Bild zeigt von links: Jaclyn (Kanada), Alex (FH Pforzheim), Arnaud (Frankreich), Katrina (Kanada), meine Wenigkeit, auf dem Sofa Travis, dahinter Jordan, Michelle mit dem zauberhaften Lächeln (alle drei aus Kanada) und Lorena (Spanien).
















Natürlich entstanden auch bei den zahlreichen Disco-und Clubbesuchen immer mal wieder Fotos, da irgendwie immer einer seine Kamera dabei hat.















oben: zusammen mit den Franzosen
unten: Jenny aus Hamburg und Robin















Hier sind noch Fotos, die ziemlich am Anfang meines Aufenthaltes bei einer Flat-Party entstanden sind.






























Ein weiteres Highlight war der Besuch eines Rockkonzerts im "King Tut's Wah Wah Hut"-Club. Es spielten "Bane" und "Comeback Kid", sowie als Vorbands "FC Five" und "Mistake Us For Friends". Von den Gruppen hab ich zwar vorher in Deutschland noch nie was gehört, aber hier sind die anscheinend echt angesagt. Leider gibts hier keine Bilder, da keiner von uns die Kamera mitgenommen hatte. War wahrscheinlich aber auch besser so, da die Kamera diese Stimmung nicht überlebt hätte. Bin ja selber froh, noch alle Zähne und keine gebrochenen Knochen zu haben. Also, wer Aggressionen ablassen will, dem kann ich diese Bands wärmstens empfehlen.
In diesem Club hat übrigens die Karriere einiger britischer Bands, die später erfolgreich und weltberühmt wurden begonnen. So wurden hier zum Beispiel "Oasis" entdeckt.

















Da es aus oben genannten Gründen keine Bilder vom Konzert gibt, hab ich einfach mal die Eintrittskarte fotografiert. Ist ja auch schön anzuschauen, oder?

Mehr Bilder folgen, sobald ich diese von den anderen Mitstudenten, die immer fleißig fotografieren, kopiert habe.

Bis dahin, viele Grüße aus dem langsam aber sicher kälter werdenen Schottland.

Monday, October 31, 2005

27.10. - 31.10.05: Besuch aus "good old Germany"

Am 27.10. traf dann zum zweiten Mal während meines Aufenthaltes Besuch aus Deutschland hier bei mir in Glasgow ein. Nachdem bereits am 6.10. bis zum 8.10. meine Eltern zu Besuch waren, kam letzten Donnerstag meine Schwester Mareike an.
Auf dem Plan stand natürlich die Stadttour durch Glasgow, sowie ein Tagestrip nach Edinburgh, der Hauptstadt Schottlands.
















Nachdem der Freitag ausschließlich mit der Besichtigung von Glasgow verbracht wurde, ging es dann am Samstag nach Edinburgh. Mit dem Bus kann Edinburgh, das mit knapp 450.000 Einwohnern zweitgrößte Stadt in Schottland ist, relativ unkompliziert erreicht werden. Mehrmals täglich fahren Busse von der Busstation unterhalb meiner Uni in die Hauptstadt. Die Fahrt dauert ca. eine Stunde und ist mit 6 GBP (ca. 9 EUR) für Hin- und Rückfahrt recht günstig.
Angekommen haben wir gleich das Wahrzeichen und die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit entdeckt: Edinburgh Castle.















Das erste Gebäude, das auf dem Berg, auf dem das Castle steht, wurde im 7. Jahrhundert errichtet. Allerdings gibt es diesen Gebäudeteil nicht mehr. Der älteste stammt aus dem 11. Jahrhundert.
Wie die unteren Bilder beweisen, ist Edinburgh im Gegensatz zu Glasgow viel mehr auf Tourismus eingestellt.
Hier wird William Wallace nachgestellt. William Wallace ist so etwas wie ein Volksheld hier in Schottland. Im Jahre 1297 errang dieser Freiheitskämpfer in der Schlacht bei Stirling Bridge einen sensationallen Sieg gegen die Engländer. Im Film "Braveheart" wird er von Mel Gibson gespielt.





















Und hier steht den ganzen Tag ein Dudelsackspieler auf dem Geländes des Edinburgh-Castles rum, um sich täglich von und mit mehreren Tausend Japanern fotografieren zu lassen. Toller Job! Ausserdem bin ich fest davon überzeugt, dass der gute Mann gar kein Dudelsack spielen kann. Er hat es zumindest nicht einmal gemacht.




















Seit 1999 tagt das schottische Parlament in Edinburgh. In diesem neuen, unbeschreiblich teuren Gebäude ist es untergebracht.
















Das hier ist eine der größten (Einkaufs-) Straßen in Edinburgh, die "Princess Street". Hier finden sich alle Läden, die man fürs Shoppen so braucht.
















Ebenfalls an der Princess Street befindet sich das 60 Meter hohe "Scott Monument". In den Nischen dieser Sehenswürdigkeit befinden sich 64 Charaktere aus aus den Werken des berühmtesten schottischen Schriftstellers Sir William Scott.





















Hier noch ein Blick über die Stadt.
















Und hier nochmal! Am unteren Bildrand ist wieder die Princess Street zu sehen. Dieses Bild ist von Edinburgh Castle aus gemacht, von wo man einen tollen Ausblick hat. Im Hintergrund ist zu erkennen, dass Edinburgh am Meer liegt. Leider haben wir das in der kurzen Zeit nicht auch noch anschauen können.
















Und hier nochein Nachtrag von dem Wochenende, an dem meine Eltern zu Besuch waren:
















Leider muss ich nun die nächsten zwei Wochen auf Ausflüge verzichten, da nun wieder Lernen angesagt ist. Aber egal, bin ja nicht (ausschließlich) zum Spaß hier!

Viele Grüße
THOMAS